KreuZung To Go


24 Apr

Nicht für den Lockdown entwickelt, sondern schon ein Jahr vorher, kam die Idee auf, eine Außenaktion statt einem Ostergarten zum Jubiläum anzubieten. Die Idee zu der Aktion hatte meine Frau Annette vor einem Jahr bei einem Karfreitagsgottesdienst gehabt. Die meisten Menschen nehmen die Feiertage um Ostern dankbar an, ohne sich aber Gedanken um den Hintergrund zu machen. Gott hat aber viel mehr zu bieten als eine Woche Urlaub und freie Tage.

Mit einer Außenaktion gingen wir erstmals neue Wege. Unter freien Himmel sind die Materialien begrenzt, und es herrschen ganz andere Bedingungen. Auch die Frage nach Vandalismus spielte immer eine Rolle.

Eigentlich hätte ein Ostergarten zum 20-jährigen Jubiläum gepasst, aber wir planten es anders und einer plante vor! Ganz viele Menschen empfanden das so: Hier hat Gott seine Hand im Spiel gehabt, das ist kein Zufall. Gerade jetzt war diese Aktion so wichtig. Viele Christen empfanden die Kreuze zu Zeiten geschlossener Gottesdienste, als eine große Hilfe und Ermutigung – überall im Ort trafen sie auf positive Botschaften. Die Kreuze sind schön, meinten einige und meinten wohl auch damit: Die Kreuze tun mir gut – ich freue mich daran. Auch die interaktiven Stationen wurden genutzt.

Es gab zwei Phasen in der Aktion „KreuZung – TO GO: 1.Phase: Jedes Schild hat eine andere Botschaft. 2. Phase: Ab Ostersonntag wurden alle Kreuze mit der gleichen Botschaft der Auferstehung versehen: Ich lebe und Ihr sollt auch Leben. Jesus

In der ersten Phase fuhren viele Familien und Zweierteams alle Kreuze ab. So schilderte ein Großvater die Erlebnisse mit seinen Enkeltöchtern so: Die Starkstromstecker bei der E-Station beeindruckte die Mädels am Meisten. Beim Kreuz Freiheit wollten sie die Möglichkeit, sich eine Kette um den Arm zu legen, für das was einen fesselt, nicht entgehen lassen. Eine weitere Person vom Ort fand die handgreiflichen, geistlichen Impulse gerade in einer digital-lastigen Zeit als besonders hilfreich, zumal die Ideen pfiffig aber mit theologisch tiefgreifenden Impulsen versehen waren.

Was so nicht geplant war, aber durch aus Sinn machte, dass man die Kreuze abfährt -- einen mal ganz anderen Kreuzweg kennen zu lernen, weil er sich nicht an dem Ablauf der Passions- und Osterzeit orientierte, sondern es sich um Einzelbotschaften handelte, die mutmachende Aussagen beinhalteten.

Zwei TV Teams nahmen diese Aktion auf und es wurde mehrfach auf verschiedenen privaten Sendern gezeigt. Die Kreuze wurden viel fotografiert und viel geteilt, so konnten auch Menschen davon profitieren, die nicht in Linkenheim-Hochstetten wohnen.


Die Aktion „KreuZung“ ist ein Projekt der Sinnenarbeit der Evangelischen Landeskirche in Baden, getragen von allen christlichen Vereinen und Gemeinden in Linkenheim-Hochstetten.

Lutz Barth, Beauftragter für Sinnenarbeit -- Bibel erleben

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